• Monika Klöcker

Ein Wiesseer Projekt, das mal klappt …

Aktualisiert: 24. Mai 2019

Am 20. Mai 2019 veröffentlichte die Tegernseer Stimme folgenden Artikel von Nina Häußinger, den wir mit freundlicher Genehmigung hier veröffentlichen dürfen.



Trotz problematischer Bodenverhältnisse

Ein Wiesseer Projekt, das mal klappt …


Die Bodenverhältnisse in Bad Wiessee machen es dem ein oder anderen Bauherrn schwer. Am Jodbad-Areal ein Mitgrund für eine plötzliche Unterbrechung. Jetzt gibt es von anderer Seite Positives zu berichten. Bald gibt es wohl immerhin eine Baustelle weniger im Ort.



Auf dem 2.000 Quadratmeter großen Eckgrundstück an Bundes- und Wallbergstraße in Bad Wiessee sollte ursprünglich ein Drogerie- oder Biomarkt entstehen. Die gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss ist durch den Bebauungsplan festgelegt. Doch auf die 400 Quadratmeter große Fläche sind lange keine Interessenten angesprungen. So hatte sich für die Scharl Architektur Baugruppe (SAB) aus Starnberg die Frage der weiteren Nutzung gestellt. In den drei Obergeschossen sollten statt anfangs zehn nun insgesamt 14 „hochwertige Etagenwohnungen“ in einer Größe von 60 bis 156 Quadratmetern entstehen.


Und auch für die unteren Räumlichkeiten wurde eine Lösung gefunden. Einziehen wird hier eine Tagespflege. „Der Diakonieverein Tegernseer Tal e.V. und der Bauträger Firma sab – Scharl Architektur Baugruppe aus Starnberg – sehen der geplanten Eröffnung im Herbst 2019 zuversichtlich entgegen“, erklärt Monika Klöcker, Verwaltungsleiterin der Diakonie Tegernseer Tal.


Die größten planerischen Hürden, die bei Baubeginn zu nehmen waren, lagen im Gründungskonzept und der entsprechenden Baugrubensicherung. Wie an den meisten Stellen in Bad Wiessee seien die Bodenverhältnisse sehr unterschiedlich und wechseln auch bei diesem Baugrundstück zwischen losem, lehmigem Geschiebematerial und schiefrigem Fels ab, weiß Klöcker. Dies erfordere sowohl das Einbringen von Pfählen wie auch Abmeißeln von felsigem Untergrund.


Ein Bauprojekt, das klappt


Dominik Scharl, Inhaber der Firma sab, berichtet über die Widrigkeiten des langen und schneereichen Winters auf der Baustelle: „Nachdem die Tiefgarage und das Erdgeschoß noch bis Ende letzten Jahres fertiggestellt werden konnten, waren dann Anfang 2019 mehrere Tage lang intensive Schneeräumarbeiten erforderlich. Die umfangreichen Schneemassen mussten zudem mit Lastwagen abtransportiert werden, da Lagerplatz auf der Baustelle rar war.“


So konnten die Zeitverluste durch die widrige Witterung einigermaßen in Grenzen gehalten und der Zeitplan eingehalten werden. Jetzt ist der Dachstuhl komplett aufgestellt und die Dachziegel zum größten Teil bereits eingedeckt. „Der Innenausbau ist bereits in vollem Gange“, so Klöcker. Sie freut sich über die rasche Umsetzung des Projekts und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Endlich einmal gute Nachrichten über ein Bauprojekt in Bad Wiessee sind…. “



Dieser Artikel stammt von Nina Häußinger, von der Tegernseer Stimme, den wir mit freundlicher Genehmigung hier veröffentlichen dürfen.

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